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Was ist eine Zofe? Erläuterung eines beliebten BDSM-Rollenbildes

Blogs, Magazin, Slips verkaufen, Wäsche Fetisch 2. Januar 2015

In der BDSM-Kultur hat die sogenannte Zofe einen festen Platz. Hier bewegt sie sich innerhalb der Rollenspiele zwischen dominantem „Top“ und devotem „Bottom“ an der Grenze zwischen Sadomasochismus und Fetischismus. Manchmal wird der Begriff Zofe ganz allgemein für einen weiblichen Bottom genutzt, so können auch männlichen Bottoms als Zofen nezeichnet werden, zum Beispiel im Rahmen einer Forced Feminization (erzwungene Verweiblichug). Dennoch bezeichnet er im Allgemeinen einen Bottom mit zwar dienenden, aber aktiven und nicht passiven, rechtlosen Tendenzen z.B. im Sinne eines Sklaven.

Der Begriff Zofe impliziert Des Weiteren völligen Gehorsam gegenüber dem Top, die ein Ergebnis einer Dressur sein kann. Die klassische Kleidung einer Zofe besteht meist aus Schuhen mit hohen Absätzen, Strümpfen unter einem möglichst kurzen, schwarzen Minirock. Die Zofe trägt einen hübschen Schlüpfer oder lässt ihn bewusst weg. Hinzu kommt ein oft langärmeliges Hemd mit tiefem Ausschnitt, eine gestärkte, weiße Schürze und einer weiße Haube. Ein Halsband ist ebenfalls gerne gesehen. Statt der langen Ärmel sind auch oft lange Handschuhe üblich. Schminke wird häufig eingesetzt. Wegen der aktiven Rollen tragen Zofen manchmal Ketten, die die Arbeit nicht behindern. Kombinationen von Hand- und Fußschellen, die durch eine Kette an der Vorderseite des Körpers verbunden sind gehören zu einer typischen Zofen-Kluft.

Der Begriff Zofe als solcher entstammt jedoch nicht der BDSM-Szene, sondern ist an sich viel alter. Als Zofe oder Kammerzofe bezeichnete man vom 17. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts eine Frau oder ein Mädchen, das in den Diensten einer vornehmen, hochgestellten Dame stand. Zumeist war sie die Untergebene einer adeligen Herrin. An Adelshöfen, wo sie einer Kammerfrau unterstand, wurde der Ausdruck Kammerjungfer genutzt. Das männliche Pendant war der Kammerdiener. Die Zofe war im Gegensatz zum Kammerfräulein nicht zwingend adeliger Abstammung. Seit dem 17. Jahrhundert ist die Zofe zudem eine beliebte Figur in der Literatur und auch im Sprechtheater, in der Oper sowie im Singspiel.

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Die Zofe – eine Begriffsklärung

Magazin 21. Oktober 2013

Als Zofe oder Kammerzofe bezeichnete man vom 17. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts eine Frau oder ein Mädchen, das in den Diensten einer vornehmen, hochgestellten Dame stand. Zumeist war sie die Untergebene einer adeligen Herrin. Sie unterstand an Adelshöfen, wo der Ausdruck Kammerjungfer genutz wurde, der Kammerfrau, war aber in Rang und Amt höher gestellt als das Kammermädchen. Ihr entsprach als männliches Pendant der Kammerdiener. Die Zofe war im Gegensatz zum Kammerfräulein nicht zwingend adeliger Abstammung. Seit dem 17. Jahrhundert ist die Zofe eine beliebte Figur in der Literatur und auch im Sprechtheater stellt sie eine populäre Rolle dar. Dasselbe gilt für in der Oper und im Singspiel.

In der BDSM-Kultur ist das Rollenbild der Zofe ebenfalls fest etabliert. Hier bewegt sie sich im Rollenspiel eines Bottoms an der Grenze zwischen Sadomasochismus und Fetischismus. Der Begriff Zofe wird manchmal für einen weiblichen Bottom allgemein oder auch für männliche Bottoms im Zuge einer Forced Feminization benutzt. Dennoch bezeichnet er im Allgemeinen einen Bottom mit zwar dienenden, aber aktiven und nicht passiven, rechtlosen Tendenzen z.B. im Sinne eines Sklaven.

Der Begriff Zofe impliziert Desweiteren völligen Gehorsam gegenüber dem Top, die ein Ergebnis einer Dressur sein kann. Die klassische Kleidung besteht meist aus Schuhen mit hohen Absätzen, Strümpfen unter einem möglichst kurzen, schwarzen Minirock. Die Zofe trägt einen hübschen Schlüpfer oder lässt ihn bewusst weg. Hinzu kommt ein oft langärmeliges Hemd mit tiefem Ausschnitt, eine gestärkte, weiße Schürze und einer weiße Haube. Ein Halsband ist ebenfalls gerne gesehen. Statt der langen Ärmel sind auch oft lange Handschuhe üblich. Schminke wird häufig eingesetzt.  Wegen der aktiven Rollen tragen Zofen manchmal Ketten, die die Arbeit nicht behindern. Kombinationen von Hand- und Fußschellen, die durch eine Kette an der Vorderseite des Körpers verbunden sind gehören zu einer typischen Zofen-Kluft.

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