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Gespräch mit einem CrazySlip Tattoo-Fan

Blogs, Magazin, Slips verkaufen 6. Dezember 2014

Nicht nur in der Südsee, wo sie eigentlich herstammen, auch in unseren Breitengraden sind Tattoos mittlerweile sehr weit verbreitet. Und auch hier transportieren sie bestimmte Botschaften; sie signalisieren unter anderem Verwegenheit, einen unangepassten Lifestyle sowie ein ausgeprägtes Schönheitsempfinden und Körperbewußtsein. Vielen gelten Tätowierte Menschen als besonders anziehend und sexuell attraktiv. Es gibt viele Personen, die auf den Akt des Tattoo-Stechens stehen, ihnen gibt der Schmerz einen speziellen Kick und sie sind auch auf ihre Art süchtig nach immer neuen Motiven auf der eigenen Haut. Hand in Hand mit Tattoos gehen auch Piercings, Intimschmuck und andere das Aussehen verändernde Praktiken. Unser Mitglied nishi191 ist ein bekenndender Tattoo-Fan und stand dem CrazySlip Magazin Rede und Antwort zum Thema Tattoos…

Wie alt warst du, als du Dein erstes Tattoo hast stechen lassen?

Das erste Tattoo habe ich mir mit 14 selber gestochen…das erste richtige sozusagen bekam ich mit 18 von meiner damaligen besten Freundin geschenkt.

Welches Motiv hast Du gewählt und was bedeutet es für Dich?

Es wurde ein chinesisches Zeichen im Nacken, was „Freundschaft“ bedeutet aber lange hat die Freundschaft nicht gehalten :-p bereuen tue ich es aber auf keinen Fall.

Wie ist die Reaktion anderer Menschen auf deine Tattoos, insbesondere der Männer?

Da meine Tattoos nicht so offensichtlich zu sehen sind, gibt es so nicht viel Reaktion darauf. Bei CS bekommt man natürlich hier und da Komplimente aber ihr bekommt ja auch alles zu sehen 😉 Also müssen es mehr werden damit jeder es sieht 😉

Planst Du, Dir noch mehr Tattoos machen zu lassen?

Also ja…ich wünsche mir noch sehr viele Tattoos und hoffe auch, dass es bald mal weiter geht. Meine haut wird ja schließlich nicht schöner *lach*

Findest du Menschen mit Tattoos stärker sexy als die ohne Tattoos?

Menschen mit Tattoos sind meiner Meinung nach starke Persönlichkeiten, aber einige von ihnen verstecken auch nur ihren zerbrechlichen, weichen Kern dahinter.

Bist du auch ein Piercing-Fan, oder magst du andere Körperverzierungen?

Im Piercing-Bereich habe ich auch schon so meine Erfahrung gemacht, aber da wird nichts mehr kommen. Brust und Genital-Piercing war aber nie ein Thema für mich *aua*

Was hälst du von extremen Geschichten wie Branding, Carving oder Implantaten?

Zu den extremen Dingen kann ich nur sagen, dass ich zu soft wäre. Also alle die es mögen und machen, sollen ihren Spaß haben, aber mir wird allein beim Zuschauen schon anders.

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Interview mit Bueroduft

Blogs, Magazin, Slips verkaufen, Wäsche Fetisch 6. Dezember 2014

Willkommen bei den Crazy Slip Interviews! Hier präsentieren sich unsere Mitglieder von ihrer privaten Seite und gewähren Euch exklusive Einblicke in ihre Welt. Dieses Mal sprachen wir mit Bueroduft

1) Wie würdest Du selbst Deinen Job bei CS beschreiben? Anbieterin getragener Unterwäsche? Slip-Verkäuferin? Geschäftsfrau im Bereich Damenunterbekleidung? Gibt es eine Bezeichnung, die Deine Tätigkeit besonders treffend umschreibt?

Erquickender Nebenverdienst im Bereich Erotik.

2) Wie lange gehst Du dieser Tätigkeit schon nach? Wie bist Du anfangs dazu gekommen? Erzähle mir etwas über Deinen Werdegang und wie es dazu kam, dass Du heute getragene Unterwäsche verkaufst?

Ende 2013 bin ich durch das Stöbern im Internet auf die Seite gestoßen. Eigentlich galt mein Interesse einen Job als „Dildofee“ und Verkauf Partys für erotische Wäsche zu beginnen. Das ist durch meine Familie im Augenblick noch nicht möglich. Also habe ich mich hier kurzerhand angemeldet um mal zu schauen, was sich entwickelt.

3) Stellt die Tätigkeit bei CS Deine Haupteinnahmequelle dar oder handelt es sich eher um einen Nebenverdienst? Womit hast Du davor Dein Geld verdient? Welche weiteren Jobs und Einnahmequellen hast Du im Moment noch?

Nein ganz sicher nicht. Ich gehe einer Bürotätigkeit als Sekretärin nach und diese sichert meinen Lebensstandard.

4) Wie muss ein Kunde/Käufer sein und was muss er tun, damit Du ihn als gut beurteilst?

Es muss immer für beide Seiten zufriedenstellend sein.

5) Erzähle mir etwas über Deinen durchschnittlichen Kunden. Was für ein Typ ist er, was für einen Lebensstil pflegt er, wie alt ist er, ist er Single oder führt er eine Beziehung? Wie kann ich ihn mir vorstellen?

Kann man so global nicht beantworten. Das Alter spielt hier keine große Rolle. Meine Kunden sind sehr unterschiedlich, was mich an der ganzen Sache reizt und Spaß macht. Ob in einer Beziehung oder nicht, jeder hat seine „andere Seite“ die er auch wenn er in einer Beziehung ist hier bei CS ausleben kann oder will. Oftmals ist es auch ein „Kick“ gerade solche Dinge auszuleben … gemeinsam mit dem Partner. Resümee: Ob in Partnerschaft – verheiratet – oder Single – der Spaßfaktor muss stimmen!

6) Was war bisher Deine verrückteste oder seltsamste Erfahrung im Geschäft mit getragenen Slips?

Getragene Slips sind zweitrangig, es geht mehr über andere Dinge, was mich erst etwas gewundert hat, aber es macht einfach nur gute Laune und regt das Kopfkino ungemein an.

7) Wie reagiert Dein Umfeld, wissen Deine Freunde und Bekannte oder Deine Familie von Deiner Tätigkeit? Wenn ja, was halten sie davon und wie haben sie reagiert, als sie davon erfahren haben? Auf welchem Weg haben sie davon erfahren?

Weiß nur mein Mann und wir machen auch gemeinsam die Fotos. Das ist ein ganz besonderer „Kick“ in unserer Ehe.

8) Hast Du Dich schon mal in einen Kunden verliebt oder gab es jemanden, den Du besonders attraktiv gefunden hast? Hat sich schon mal jemand in Dich verliebt, oder war er an Dir persönlich interessiert?

Attraktive Kunden gibt es viele, jeder ist „besonders“ auf seine Art und Weise.

9) Was ist das größte Missverständnis im Bereich Slipverkauf und was ist das schlimmste Vorurteil?

CS ist ein Geschäft, das sehr sensibel ist, man öffnet sich ja mit seinen innersten Sehnsüchten und Bedürfnissen – hier gilt es, diese mit Respekt und Toleranz zu behandeln.

10) Wie wichtig ist es für Dich, anonym zu bleiben? Wie ernst nimmst Du das Thema Diskretion?

Das versteht sich von selbst.

11) Stelle Dir vor, dass eine Freundin von Dir ebenfalls ihre benutze Unterwäsche verkaufen möchte. Würdest Du sie dazu ermuntern oder würdest Du es lieber nicht so gerne sehen? Erläutere bitte Deine Meinung dazu.

Nur zu, das macht super Laune. Jede neue Anbieterin hat etwas zu bieten das vielleicht gerade ein Kunde sucht. Je mehr Anbieterinnen, desto besser, zieht doch viele neue Kunden auf diese Seite.

12) Welche Tipps würdest Du einer Dame geben, die gerade damit begonnen hat, ihre getragenen Höschen zu verkaufen?

Sie sollte sich behutsam umschauen und immer den Kunden mit Respekt behandeln.

13) Was macht Dir in diesem Geschäft am meisten Spaß, was genießt Du dabei besonders?

Die Verschiedenheit der Kundenwünsche und was sich entwickelt.

14) Was findest Du am Handel mit getragener Unterwäsche nicht gut? Was sind die Schattenseiten des Gewerbes?

Für mich gibt es keine Schattenseiten, es liegt an einem selbst, wie man damit umgeht.

15) Wie steht es um Deine Freizeit? Was tust Du gerne, wenn Du Zeit für Dich hast, hast Du Hobbies? Womit vertreibst Du Dir die Zeit, wenn Du nicht online bist und Deine gebrauchte Unterwäsche verkaufst?

Meine freie Zeit verbringe ich mit meiner Familie, Sport und allem was Spaß macht.

16) Was sind Deine Ziele für die Zukunft, wo und wie siehst Du Dich selbst auf lange Sicht?

Dass mein Einkommen über CS weiter wächst. Mein Ziel ist es eine Suite in einem Hotel mit Whirlpool zu buchen und hier eine einzigartige Fotosession zu machen … ist schon in Planung. Das ist ein super geiler Anreiz für mich. Freu mich. Spannung steigt.

17) Gibst es etwas, das Du schon immer gefragt werden wolltest? Fragen, die wirklich einmal gestellt werden müssten, die ich aber vergessen habe?

Hierzu fällt mir nichts ein.

18) Hast Du zum Schluss noch etwas, das Du loswerden möchtest, oder etwas, was wir nicht besprochen haben?

Würde hier mal einen Wunsch an die Kunden äußern: Hätte gerne mehr Bilder von den Kunden – aber bitte auch Ganzkörperfotos mit Hintern und die wunderbaren Oberkörper.

Vielen Dank Bueroduft für das tolle Interview. Mehr unserer Mitglieder könnt Ihr in kürze hier im Crazy Slip Magazin kennen lernen.

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Was zur Hölle bedeutet Cuckold?

Blogs, Magazin 6. Dezember 2014

enn von einem Cuckold die Rede ist, meint man vor allem in der BDSM-Szene einen Mann, der in einer festen Partnerschaft oder Liebesbeziehung lebt, aber dadurch erregt wird, dass seine Partnerin mit anderen Männern schläft. Und zwar vor seinen Augen. Dabei kann der Cuckold dominantes, voyeuristisches, masochistisches und/oder devotes Verhalten wünschen und als besonders stimulierend empfinden. Eine Frau, die durch den intimen Kontakt ihres männlichen Partners mit anderen Frauen sexuellen Lustgewinn erlangt, wird als Cuckquean bezeichnet.

Ein veralteter deutscher Begriff ist Hahnrei, also ein Mann, der durch das Fremdgehen seiner Partnerin gedemütigt wird (und das genießt). Die Einführung des englischen Lehnwortes in die deutsche Sprache kennzeichnet die Unterscheidung zwischen dem klassischen heimlichen Fremdgehen und der offen ausgelebten sexuellen Vorlieben innerhalb der Beziehung. Der Begriff steht in Zusammenhang mit dem Verhalten des Kuckucksweibchens, das seine Eier in die Neste anderer Vögel zur Brut und Aufzucht unterschiebt. Seit dem Mittelalter wird für den Menschen in solchen Fällen der Begriff Kuckuckskind gebraucht.

Innerhalb der BDSM-Szene unterscheidet man zwischen dem Wifesharing und dem Cuckolding. Beim Wifesharing (Englisch: Teilen der Frau), das mit dem Swinger vergleichbar ist, hat der Mann unter Umständen auch geschlechtliche Beziehungen zu anderen Frauen. Dabei kann der Mann dominant handeln und seine Frau aktiv einzelnen Männern oder Gruppen zum Geschlechtsverkehr zuführen. In anderen Varianten handelt der Mann eher unterwürfig, indem er seiner Frau einen Liebhaber gestattet und sich aktiv oder passiv am Liebesakt beteiligt (flotter Dreier). Voyeuristische Elemente stellen hierbei einen wesentlichen Aspekt dar.

In den USA gehört die Cuckold-Praktik zu den sich am schnellsten verbreitenden Fetischen. Die sogenannten Mandingos, schwarze Männer, die sich auf Sex mit weißen Frauen vor den Augen ihrer Ehemänner spezialisiert haben, freuen sich dort gerade über Hochkonjunktur.

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Retro-Chic: Grannypants

Blogs, Magazin, Slips verkaufen, Wäsche Fetisch 6. Dezember 2014

Man kann das Rad nicht immer neu erfinden. Deswegen wird in der Modewelt gerne auf Altbewährtes zurückgegriffen, oder auf Modestücke, die bislang als Tabu galten. Letzteres liegt im Fall der Rückkehr der Granny Pants oder „Liebestöter“ vor. Die Rede ist tatsächlich von Omas fleischfarbenen Schlüpfern, die in der Regel in Übergrösse daherkamen.

Weltklasse Designer wie Dior oder Marc Jacobs haben dieses fragwürdige Format also wiederentdeckt, glücklicherweise orientieren sie sich dabei aber lediglich am Schnitt. Was die Materialien angeht, so setzen die Laufstegzauberer auf Lycra oder Mikrofaser, einen Satin-Elasthan-Mix sowie Seide, die die Form der Hosen unterstützen. Gekonnt gestylt verleihen diese Granny Pants ihrer Trägerin einen extravaganten Touch. Wer sich für ein solches Modell entscheidet, sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass der Schlüpfer nicht nur einen äusserst flachen Bauch macht, sondern auch extrem die Beine betont. Dellen, Haarstoppeln und andere kleine Mängel werden also sehr gut sichtbar.

Dieser Nachteil scheint aber eine Reihe von Promi-Damen aber nicht zu schrecken. Und so haben zum Beispiel Miley Cyrus oder Solange Knowles die Granny Pants breits für sich entdeckt. Vor allem die einstige „Hannah Montana“ schwört auf die Dinger und zwar in besonders knapper Ausführung. Vor ein paar Wochen kombinierte die Sängerin sie zum Beispiel mit einem schwarzen, bauchfreien Shirt und Overknees im Domina-Look mit monströsen Absätzen.

Dior und Valentino schneidern den bis zur die Taille hochgezogenen Neo-Liebestöter mit tief geschnittenem Bein, ebenso wie Marc Jacobs, der das Unterhöschen zur Satin-Bluse empfiehlt. Für noch mehr Eleganz sorgen schwarze Handschuhe zu den Granny Pants. Schwarz ist denn auch die Trendfarbe für den Herbst, in dem der High-Waisted-Slip gerne unter transparenten Kleidern aus Spitze oder Tüll getragen wird. Hierbei ist es entscheidend, dass die Granny Pants unter dem Kleid oder Rock durchscheinen.

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Bezahlsystem Hipay

Blogs, Magazin 6. Dezember 2014

Hipay.com ist ein universeller Zahlungsanbieter im Bereich des E-Commerce. Es handelt sich also um ein Bezahlsystem, das am ehesten mit PayPal vergleichbar ist. Allerdings ist Hipay im Schnitt etwa eine Minute schneller als Paypal. Es bietet die Möglichkeit, Zahlungen über verschiedene Kreditkartentypen durchzuführen, darunter VISA, MasterCard, Carte Bleue, usw. Das System funktioniert in der Regel zuverlässig, jedoch muss man virtuelle Kreditkarten vom Kundensupport erstellen lassen.

Des Weiteren erlaubt Hipay, anders als Paypal, Waren, die mit Erotik zu tun haben zu bezahlen. Es ist also nicht notwendig, im Betreff bei Hipay die Beschreibung des Artikels zu verschleiern. Kunden können per Onlineüberweisung und mit Kreditkarte bezahlen und es ist keine Anmeldung notwendig, kann aber als Option vorgenommen werden. Wenn ein Kunde also wie bei Paypal per E-Mail bezahlen möchte, kann er das tun. Ebenso sind Zahlungen aus einem Guthaben möglich.

Die Daten bleiben immer anonym, was bei Paypal nicht immer zu 100% gewährleistet ist. Der Verkäufer kann bei einer Transaktion weder Kundendaten noch Kontodaten einsehen, lediglich die E-Mail Adresse mit der der Käufer bezahlt hat, ist für den Verkäufer sichtbar.

Hat man einen Shop, bekommt der Shop-Betreiber nach Transaktionsabschluß umgehend eine E-Mail und kann die Ware auf diese Weise zeitnah versenden. Es fallen keine Gebühren für den Käufer an. Zudem bietet Hipay die Möglichkeiten kostenlose Unterkonten anzulegen, die mit Produktkategorien oder Währungskonten verwendet werden können. Auch eine Jugendschutzfunktion per Alters-Check ist verfügbar. Shopbetreiber müssen allerdings ihre Betriebskonditionen individuell aushandeln, um eine Kontovariante nutzen zu können, die ihnen am besten zusagt.

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Der verruchte Reiz von Lack-Corsagen

Blogs, Magazin, Slips verkaufen, Wäsche Fetisch 6. Dezember 2014

Corsagen sind Kleidungsstücke, die Frau wie eine körperumspannende „Röhre“, um den Oberkörper trägt und das gleichzeitig als BH fungiert. Durch eingearbeitete Spiralfedern wird die Corsage versteift und braucht daher keine Träger, jedoch ist sie im Gegensatz zum Korsett weniger starr und formt den Körper der Trägerin daher nicht von selbst. Immer haftet der Corsage jedoch eine provokante Eleganz an, sie gilt als sinnliches Accessoir, das die Sexualität einer Frau unmissverständlich betont. Diese stark erotisch aufgeladene Wirkung wird gerne mit verschiedenen anderen Kleidungsstücken kombiniert. Typischerweise entscheiden sich Frauen, die eine Corsage tragen zum Beispiel für schwarze Overknee-Stiefel, Catsuits aus Netzstoff, halterlose Strümpfe oder auch sehr hohe Lackstiefel.

Frauen erleben auf diese Weise ihrer Weiblichkeit sehr bewusst, viele Damen, die eine Corsage und die begleitenden Accessoires zum ersten Mal anziehen, sind vom Wunsch beseelt, Hemmungen abzubauen, oder einfach wieder verstärkt in Beziehung zu ihrer eigenen Weiblichkeit zu treten. Die körperbetonende Form der Corsage ergänzt sich perfekt mit langen Handschuhen aus Spitze, geschnürten Lackstiefeln und Ähnlichem. gerade aufreizende Schuhe sind ein wichtiger Bestandteil eines zur Corsage passenden Outfits, da sie die Körperhaltung zusätzlich unterstützen. Vielfach kann man beobachten, dass Damen in hohen Stiefeln oder Pumps mit hohen Absätzen sich offener und freier bewegen und einen durchaus verführerischen Gang annehmen, da das Becken lockerer sitzt und der Oberkörper entkrampft wird.

Oft wird alleine schon das Anlegen einer Corsage zum gemeinschaaftlich mit einer vertrauten Person empfundener Akt erlebt, da sich die Damen meist von einer Freundin in die Corsage helfen lassen und spätestens bei der Rückenschnürung auf Unterstüztung angewiesen sind. Oft passiert es, dass sich Freundinnen gegenseitig bei der weiteren Auswahl von passenden Requisiten gegenseitig hochpushen und inspirieren. Nicht selten enden solche Verkleidungssitzungen mit dem Schwingen einer Peitsche und aus dem mitunter schüchternen weiblichen Rohdiamanten wird innerhalb von kurzer Zeit ein sexy Vamp. Insbesondere Corsagen aus Lack haben es sexuell neugierigen Damen angetan, zudem sind die Farben Schwarz und Rot so etwas wie der Klassiker für diese Kleidungsstücke. Aber generell sind hier der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

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Slips, die man essen kann…?

Blogs, Magazin, Slips verkaufen, Wäsche Fetisch 6. Dezember 2014

Man hat sie sicher schon mal irgendwo gesehen. Slips aus bunten Liebesperlen, die man essen kann. Zu Recht werden sie als unbeholfener Versuch von Designern einen für Unterwäsche ungeeigneten Werkstoff einer ungewohnten Verwendung zuzuführen belächelt. Gibt man aber einer der alles andere als alltagstauglichen Kollektionen eine Chance, kann man sich wahrscheinlich doch darüber freuen. Man muss nur den Trash-Faktor in den Vordergrund stellten…

Aber nochmal ganz unironisch: Essbare Unterwäsche, so wie sie in manchen Sex-Shops zu haben ist, sollte generell mit Vorsicht genossen werden. Keine Sorge, gefährlich ist hier nichts. Vielmehr sind die Teile ziemlich klebrig und machen dick, da sie viele Kalorien enthalten. Im Handel sind vor allem zwei Varianten verbreitet: das zuckrige Candy-Modell aus essbaren Liebesperlen und der hautfarbene Slip aus Stärke und Zellulose.

Beide Modelle sind für weniger als 15 Euro zu haben. Und der vielleicht grösste Vorteil von essbarer Unterwäsche, wie man sie bisher kennt ist, dass sie dazu anregen, nach dem Verzehr die extra Kalorien durch Sex wieder zu verbrennen. Der Zucker gibt wiederum die nötige Energie, um im Bett ordentlich durchzuhalten. Die essbare Unterwasche gibt es in der String-Variante und als hautfarbenen Slip auch für den Mann.

Doch was macht man nun angesichts des unsäglichen Designs dieser Sex-Spiel-Speisen? Ganz klar. Junge Designer mit frischen Ideen müssen sie neu entwickeln und ein Produkt schaffen, bei dem man ob seiner peinlichen Gestaltung keinen Lachkrampf bekommt und das eben nicht an die PEZ-Drops aus dem Woody Woodpecker-Spender erinnert. Das kann doch nicht so schwer sein. Der Mensch hat schliesslich vor fast 45 Jahren den Mond erobert.

Wie man sieht, ist essbare Unterwäsche ein noch weites und unentdecktes Land. Und es hört ja nicht bei den Slips auf. In der Sex und Erotik-Branche beschränkt man sich inzwischen nicht nur auf Slips & Co., die zum Verzehr geeignet sind. Es gibt mittlerweile auch essbare Farbe für Bodypainting, erotische Schokolade oder Massageöl, das man bedenkenfrei ablecken kann. Und auch diese Produkte könnten, nebenbei erwähnt, ein Style-Upgrade vertragen…

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Getragener Elvis-Schlüpfer erzielt hohe Summe bei Auktion

Blogs, Magazin, Slips verkaufen, Wäsche Fetisch 6. Dezember 2014

Dass der King of Rock ´n Roll auch tot noch ein Star ist, war ja schon bekannt. Und dass er auch aus dem Jenseits heraus noch für Millionenumsätze sorgt, ist auch nichts Neues. Aber dass selbst seine getragene Unterwäsche dazu gut ist, stattliche Geldbeträge zu erwirtschaften, ist eine kleine Sensation. Oder doch nicht…?

Bei einer Versteigerung im britischen Auktionshaus „Omega Auctions“ kam vor zwei Jahren eine gebrauchte Unterhose des Musikers unter den Hammer. Egal ob der mit 42 Jahren verstorbene Hüftschwinger das gut oder schlecht gefunden hätte, aus dem Teil der intimen Kleidersammlung schlugen die Anbieter ein recht ansehnliches Kapital. Wurde ihr Wert anfangs noch auf bis zu 11.300 Euro geschätzt, wechselte sie am Ende noch für umgerechnet 8.800 Euro den Besitzer. Vom häufigen Wechseln der Unterhosen schien ihr einstiger Besitzer allerdings nicht allzu viel gehalten zu haben. Das gute Stück wies nämlich deutliche Gebrauchsspuren auf. Sie war insgesamt dreckig und hatte vorne sogar einen gelben Fleck. Neben dem alten Schlüpfer konnten die treuesten Fans aber noch verschiedene andere Alltagsgegenstände aus dem Nachlass der Rocklegende erstehen. Darunter waren zum Beispiel ausgelatschte Schuhe, Suppenteller oder Manschettenknöpfe. Den größten Staub wirbelte jedoch eindeutig die mehr als 35 Jahre alte Buxe auf.

In London kamen allerdings nicht nur so profane Dinge wie fleckige Unterhosen oder ranzige Treter des King auf den Auktionstisch. Fans, die ihrem Idol auf diese mittelbare Art nahe sein wollten, konnten auch die persönliche Bibel von „The King“ ersteigern. Letztlich fand sich auch dafür ein Käufer und er liess sich nicht lumpen, sondern blätterte ganze 74.000 Euro für sie hin. Das heilige Buch hatte Elvis 1957 von seinem Onkel Vester und seiner Tante Clettes als Weihnachtsgeschenk bekommen. Und dem Zauber dieser von Herzen kommenden Aufmerksamkeit konnten auch die Jahrzehnte nichts anhaben. Die Leiterin der Versteigerung hatte ursprünglich „nur“ mit rund 30.000 Euro gerechnet. Letztlich entwickelte die Auktion aber eine starke Eigendynamik und fand unter Online-Teilnahme von Bietern aus der ganzen Welt statt. Sowohl der gebrauchte Schlüpfer als auch die meisten der anderen Elvis-Teile stammen aus dem 2006 dicht gemachten „Elvis-A-Rama Museum“. Elvis´ Vater Vernon Presley hatte die Gegenstände laut „Omega Auctions“ nach dem Tod des Stars 1977 verkauft. Da sieht man mal wieder: getragene Schlüpfer verkaufen lohnt sich!

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Buch-Klassiker für Fetisch-Fans

Blogs, Magazin, Wäsche Fetisch 6. Dezember 2014

Der Fotograf Martin Black gilt als Star in der Fetisch-, Lack- und Gothicszene. 2012 brachte der Meister einen aufwändigen Bilderband mit dem Titel „Fetish and Gothic obsession“ heraus, in dem er seiner Leidenschaft in Form von schwelgerischen Aufnahmen frönt. In sieben thematisch untergliederten Kapiteln setzt Black die vielschichtige Welt der typisch fetischistischen Fantasien und Wünsche in Szene und lässt die vielen extravaganten Models in voller Pracht erstrahlen. Gothic und Fetisch werden hier als kunstvolle Verwandlung und Ausdruck eines alternativen Lebensstils gefeiert. Jedes Bild erscheint wie ein Manifest der Begierde, das Black in diesem zweisprachigen Bildband aufzeichnet.

Die atmosphärisch dichten Kompositionen geraten sehr bizarr, was natürlich an der Natur der Gothic und Fetischwelt liegt. Es wimmelt nur so von Steampunkerinnen, Elfen, Cybergoths und schwarzen Bräuten, die ein optisches Massaker aus Latex und Leder, Pumpe und Schläuchen und den wildesten Acessoires und Applikationen entfesseln. Gepuderte und geschminkte Damen sowie Frauen in Uniform legen sich ins Zeug und liefern eine Selbstinszenierungsshow der Extrklasse ab. Darstellerinnen mit so klangvollen Namen wie Madeleine Le Roy, Ophelia Overdose oder Fräulein Venus haben hier definitiv das Style-Kommando.

Den Leser erwarten die Damen zum Beispiel in neongrünen Kleidern, zerrissene Strumpfhosen, Masken und dazu Plateauschuhe. Die Looks reichen von düster, futuristisch und kindlich-verspielt über klar an die Steampunk-Szene angelehnt bis hinüber in die Welt der Science-Fiction Filmklassiker ausgreifend, deren futuristische Ästhetik den stilbildenden Ton vorgibt. Andere Motive könnten glatt aus der Requisiten- und Kostümkiste eines Tim Burton stammen, dessen Figuren jene charektiristische düster-morbide Optik auszeichnet. Im Bilderband „Fetish and Gothic obsession“ wird man von dem japanischen Mangauniversum entsprungenen Wesen ebenso überrascht, wie von typischen Pin-Up „Bettys“ mit Schultüte.

Hier geben sich 90er-Retro-Techno Titscherinnen mit Cyberfeen die Klinke in die Hand, die vom Stil her zwar höchst unterschiedlich sind, dann aber doch ihren gemeinsamen Nenner in der obligatorischen Korsage finden. Laut Aussagen einiger der abgebildeten Models sind diese Verkleidungen aber nicht nur purer optische Spielerei und Selbstdarstellung. Oft berichten die Trägerinnen davon, dass die Bequemlichkeit ein ausschlaggebendes Kriterium ist, sie sich darin auf wundersame Weise selbstbewusst und stark fühlen und damit ein Gegenentwurf zur Alltagskleidung suchen. Für andere wiederum stellen vielmehr „normale“ Klamotten eine Verkleidung dar, aus der sie erst schlüpfen, wenn sie sich in eine ihrer exzentrischen Aufzüge werfen.

Den Bilderband „Fetish and Gothic obsession“ gibt es bei Amazon ab 17,95 Euro.

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Interview mit hotme84

Blogs, Magazin, Slips verkaufen, Wäsche Fetisch 6. Dezember 2014

Willkommen bei den Crazy Slip Interviews! Hier präsentieren sich unsere Mitglieder von ihrer privaten Seite und gewähren Euch exklusive Einblicke in ihre Welt. Dieses Mal sprachen wir mit hotme84

1) Wie würdest Du selbst Deinen Job bei CS beschreiben? Anbieterin getragener Unterwäsche? Slip-Verkäuferin? Geschäftsfrau im Bereich Damenunterbekleidung? Gibt es eine Bezeichnung, die Deine Tätigkeit besonders treffend umschreibt?

Ich würde es als Allroundtalent im Fetischbereich beschreiben. Man bietet ja nicht ausschließlich Unterwäsche an, sondern versucht auch andere Vorlieben zu bedienen.

2) Wie lange gehst Du dieser Tätigkeit schon nach? Wie bist Du anfangs dazu gekommen? Erzähle mir etwas über Deinen Werdegang und wie es dazu kam, dass Du heute getragene Unterwäsche verkaufst?

Ich mache das bisher gar nicht mal so lange, im Vergleich zu anderen Anbieterinnen. Vielleicht so ein dreiviertel Jahr jetzt. Ich bin auch ehrlich gesagt nicht wirklich von selbst darauf gekommen. Es gab mal in einem Forum die Diskussion darüber ob man es machen würde, oder nicht, weil ein Mädel bei einem großen bekannten online Auktionshaus darauf angesprochen wurde, ob sie ihren Bikini nicht für das doppelte an Geld getragen verkaufen würde. Mein Kommentar dazu war, dass ich es sofort machen würde. Ja, und plötzlich war sie da, die Anfrage ob ich‘s nicht machen wollen würde. Na ja, jetzt hab ich so eine große Klappe gehabt, da musste ich es wohl durchziehen. Dieser junge Mann ist seitdem mein Stammkunde. So bin ich auf die Idee gekommen, das auszubauen.

3) Stellt die Tätigkeit bei CS Deine Haupteinnahmequelle dar oder handelt es sich eher um einen Nebenverdienst? Womit hast Du davor Dein Geld verdient? Welche weiteren Jobs und Einnahmequellen hast Du im Moment noch?

Ich bin hauptberuflich Studentin, habe zwar noch einen kleinen Nebenjob, aber das Geld von da reicht vorne und hinten nicht. Und hier hab ich was gefunden, was problemlos neben der Uni machbar ist und auch noch ne Menge Spaß macht.

4) Wie muss ein Kunde/Käufer sein und was muss er tun, damit Du ihn als gut beurteilst?

Als allererstes Mal höflich und respektvoll. Ich finde ein „Hallo“ kann zumindest schonmal nicht schaden. Und die Begrüßung mit „Dich würd ich auch gern mal f*****“ zu starten ist vielleicht auch nicht unbedingt so schön. Ich bin ein normaler Mensch und möchte auch gern so behandelt werden, wer es braucht mit Frauen so zu reden, der soll bitte in ein Forum gehen wo das erwünscht ist. Wichtig finde ich auch dass der Kunde akzeptiert, wenn ich zu etwas nein sage. Ich mache nicht alles und ich möchte nicht alles. Wenn dann die Bezahlung noch einwandfrei funktioniert bin ich schon zufrieden.

5) Erzähle mir etwas über Deinen durchschnittlichen Kunden. Was für ein Typ ist er, was für einen Lebensstil pflegt er, wie alt ist er, ist er Single oder führt er eine Beziehung? Wie kann ich ihn mir vorstellen?

Puhh, das kann man gar nicht so genau sagen, weil die Männer hier tatsächlich sehr unterschiedlich sind. Aber im Großen und Ganzen sind die Käufer oft recht jung oder mittleren Alters. Einige führen tatsächlich eine Beziehung, aber nicht alle. Den Lebensstil möchte ich gar nicht wirklich beurteilen, da sich wahrscheinlich nicht jeder wahrheitsgemäß darüber äußert, bzw. oft gar nicht wirklich darüber gesprochen wird. Aber genau genommen sind es einfach nur normale Menschen wie du und ich.

6) Was war bisher Deine verrückteste oder seltsamste Erfahrung im Geschäft mit getragenen Slips?

Ach da gibt es einige, man bekommt schon manchmal etwas seltsame Angebote und Nachfragen, aber die mit Abstand unfassbarste Sache ist mir erst vor ein paar Tagen passiert. Jemand hat sich als Geldsklave angeboten, jedoch in einer ziemlich schrägen Ausführung davon. Ich hätte ihn und seine Familie (Frau und zwei Töchter im Teenager Alter) bis zur absoluten Armutsgrenze ausnehmen sollen. Na ja, ich hab grundsätzlich kein Problem mit Geldsklaven, aber nur wenn nicht eine komplette Familie darunter zu leiden hat. Man sollte seinen Fetisch für sich leben und nicht andere mit reinziehen, vor allem wenn es diesen dann an Lebensqualität nimmt.

7) Wie reagiert Dein Umfeld, wissen Deine Freunde und Bekannte oder Deine Familie von Deiner Tätigkeit? Wenn ja, was halten sie davon und wie haben sie reagiert, als sie davon erfahren haben? Auf welchem Weg haben sie davon erfahren?

Meine Mutter und meine Schwester wissen es. Ich hab es ihnen erzählt. Meine Schwester macht sich einige Sorgen, sie kann das nicht so ganz glauben dass hier alles absolut anonym abläuft. Meine Mum freut sich allerdings wie ein kleines Kind, völlig entgegen meiner Erwartung. Ich dachte sie wird in die Luft gehen, aber nein, sie findet es gut. Allerdings hat sie die Seite hier auch noch nicht gesehen… ich glaub, das erspare ich meiner eigentlich doch eher konservativen Mutter auch lieber. In meinem Freundeskreis wissen es nur drei meiner Freundinnen. Die anderen stehen nicht so gut zu Fetischen und sind auch etwas paranoid was die Sicherheit angeht. Ich habe das Thema mal angesprochen, aber sie haben da schon so seltsam reagiert, dass ich‘s dann lieber für mich behalten habe.

8) Hast Du Dich schon mal in einen Kunden verliebt oder gab es jemanden, den Du besonders attraktiv gefunden hast? Hat sich schon mal jemand in Dich verliebt, oder war er an Dir persönlich interessiert?

Na ja, verliebt vielleicht nicht unbedingt, aber es gibt durchaus jemanden, der mir sehr, sehr wichtig geworden ist und wenn ich an ihn denke, fliegen schon ein paar Schmetterlinge und soweit ich weiß geht es ihm da nicht anders. Der Kontakt geht über jegliche Plattform hinaus und wir haben auch persönliche Daten ausgetauscht. Er kennt auch mein Gesicht. Dazu muss ich aber auch sagen, dass er im Prinzip nie wirklich mein Kunde war, wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und wirklich sehr viele Gemeinsamkeiten, das Thema Kauf kam einfach nie auf. Wer weiß, würden wir nicht an zwei unterschiedlichen Enden Deutschlands wohnen, was daraus geworden wäre.

9) Was ist das größte Missverständnis im Bereich Slipverkauf und was ist das schlimmste Vorurteil?

Das schlimmste Vorurteil, finde ich, ist dass es sich um ekelhafte und perverse Menschen handelt. Ekelhaft sind Menschen, die so etwas sagen. Jeder hat sein kleines schmutziges Geheimnis, oder etwa nicht? Und solange keinem anderen damit geschadet wird, verstehe ich das Problem nicht. Ein weiteres Missverständnis sehe ich darin, dass einige es für eine Art Prostitution halten. Abgesehen davon, dass ich selbst das nicht schlimm finde, wenn es für die Frauen in Ordnung ist und sie es freiwillig tun, weiß ich nicht, was es damit zu tun hat, nur weil ein Mann meine gebrauchte Wäsche kauft.

10) Wie wichtig ist es für Dich, anonym zu bleiben? Wie ernst nimmst Du das Thema Diskretion?

Anonymität ist für mich extrem wichtig. Es ist nicht mein privates Umfeld, was mir da Sorgen bereitet, sondern das berufliche. Aber das geht wohl nicht nur mir so. Und da ich für mich weiß, wie wichtig es mir ist, dass meine Daten diskret behandelt werden und meine Identität im „echten Leben“ nicht preisgegeben wird, lege ich genauso viel Wert darauf wenn es um die Käufer geht. Ich male keine Herzchen auf die Umschläge und lasse keine Adressen bei mir zu Hause rumliegen. Ich komme nicht auf die Idee, jemanden zu googlen oder sonst was. Ich finde es eben einfach nicht richtig. Wenn mir jemand mehr über sich erzählen möchte, dann soll er es von allein tun und nicht, weil das Internet mir Infos über ihn geben könnte. Und genauso verlange ich es anders herum. Mir ist auch sehr wichtig dass von meinen Kunden akzeptiert wird, dass es kein Bild oder Video von mir geben wird, wo mein Gesicht zu sehen ist.

11) Stelle Dir vor, dass eine Freundin von Dir ebenfalls ihre benutze Unterwäsche verkaufen möchte. Würdest Du sie dazu ermuntern oder würdest Du es lieber nicht so gerne sehen? Erläutere bitte Deine Meinung dazu.

Kommt auf die Freundin an. Wenn sie es nur wegen dem Geld machen würde, würde ich ihr absolut abraten. Man muss Spaß an der Sache haben, sonst wird man auch keinen Erfolg haben, und vor allem fühlt man sich dann auch nicht wohl dabei. Es erfordert ja auch einiges an Zeit, seine Wäsche an den Mann zu bringen, da finde ich schon wichtig dass man das mit Begeisterung macht. Ich habe allerdings auch schon einer Freundin dazu geraten, bei der ich weiß, sie würde es super finden.

12) Welche Tipps würdest Du einer Dame geben, die gerade damit begonnen hat, ihre getragenen Höschen zu verkaufen?

Sich nicht auf Dinge einzulassen, die sie nicht möchte. Man muss sein Gesicht für einen Fakecheck nicht zeigen, man muss nicht sein großes Geschäft in seinem Höschen erledigen, wenn man das nicht möchte, und man muss das Höschen auch keine drei Wochen am Stück tragen. Man sollte man selbst bleiben und seinen Stolz und seine Würde nicht verlieren, nur weil es um ein paar Euros mehr gehen würde.

13) Was macht Dir in diesem Geschäft am meisten Spaß, was genießt Du dabei besonders?

Ich genieße sehr die Komplimente, die man bekommt. Es ist doch für jeden etwas Schönes zu hören, dass man jemand Besonderes ist, oder dass der Geruch den man bietet einzigartig ist. Spaß macht es mir einfach auch deshalb, weil man sehr viel dazu lernen kann und sich auch selbst neu entdeckt.

14) Was findest Du am Handel mit getragener Unterwäsche nicht gut? Was sind die Schattenseiten des Gewerbes?

Es gibt leider auch ziemlich aufdringliche Käufer. Es gibt Dinge, die tu ich einfach nicht, sowas wie mein Gesicht zeigen zum Beispiel. Einige wollen das aber einfach nicht akzeptieren. Dann macht’s schon keinen Spaß mehr. Und wenn ich dann auch noch gefragt werde ob ich genau diesem meine Handy Nr. oder meinem Facebook Namen gebe, bringt es mich manchmal echt zum Verzweifeln. Ich meine, wie deutlich muss man denn sein? Und was auch etwas nervt, sind Schmarotzer. Ich bin nicht hier um eine kostenlose Wichsvorlage zu sein. Da brauch ich keine Kerle die sich tausend Fakecheck Bilder schicken lassen mit Nahaufnahme hier, am besten ganz ohne da, usw. Es ist einfach unfair, dass viele Männer nicht beachten, dass für uns Verkäuferinnen auch sehr viel Arbeit hinter diesen ganzen Sachen steckt, und dann kostenfrei alles einheimsen wollen und am besten am Ende keine Bestellung aufgeben ist nicht richtig.

15) Wie steht es um Deine Freizeit? Was tust Du gerne, wenn Du Zeit für Dich hast, hast Du Hobbies? Womit vertreibst Du Dir die Zeit, wenn Du nicht online bist und Deine gebrauchte Unterwäsche verkaufst?

Ich treffe mich gern und viel mit meinen Freundinnen, gehen dann Kaffee trinken oder feiern, oder machen auch einfach mal einen ruhigen Abend auf der Couch. In jeder freien Zeit versuche ich nach Hause zu meiner Familie zu fahren, da wir nicht mehr in der gleichen Stadt wohnen. Ansonsten bin ich extrem viel am lernen, für Hobbies bleibt im Moment einfach keine Zeit. Ich stecke mitten in der Abschlussarbeit, da ist nicht viel mit Freizeit.

16) Was sind Deine Ziele für die Zukunft, wo und wie siehst Du Dich selbst auf lange Sicht?

Jedenfalls erstmal mein Studium zu Ende bringen, ich hab zwar auch später angefangen damit, aber langsam nervt es mich selbst. Und dann möchte ich natürlich gerne erfolgreich in meinem Job arbeiten, eventuell den Mann fürs Leben finden und eine Familie gründen. Ganz klassische Pläne also.

17) Gibst es etwas, das Du schon immer gefragt werden wolltest? Fragen, die wirklich einmal gestellt werden müssten, die ich aber vergessen habe?

Puhhh..nein, ich glaube es wurde alles gefragt was hier preisgegeben werden sollte 😉

18) Hast Du zum Schluss noch etwas, das Du loswerden möchtest, oder etwas, was wir nicht besprochen haben?

Ja, ich wollte mich gern auf diesem Weg für die ganzen tollen Gespräche bedanken, die ich hier schon führen durfte. Danke auch für das Vertrauen, dass mir geschenkt wird und den Spaß den ich hier haben darf.

Vielen Dank hotme84 für das tolle Interview. Mehr unserer Mitglieder könnt Ihr in kürze hier im Crazy Slip Magazin kennen lernen.

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